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EINE WIRTSCHAFT, DIE NICHT DIENT, DIENT ZU NICHTS.

Teilen oder Profit -
Christlich unterwegs in der Wirtschaftswelt.

Mittwoch, 9. September, 19.30 Uhr im Kirchenzentrum St. Konrad, Schaffhausen
lebensdienliche Ökonomie
Der Wirtschaftsethiker Peter Ulrich hat vor Jahren den Begriff der «lebensdienlichen Ökonomie» geprägt. Das ökonomische Handeln des Menschen hat keinen Selbstzweck und folgt keinen inhärenten Gesetzmässigkeiten, sondern dient immer der Erfüllung von Zielen, die Einzelne oder Gruppen für sich selbst oder andere setzen. Heute kann man jedoch leicht den Eindruck gewinnen, „die“ Wirtschaft existiere als eigenständige Grösse mit eigenen Erwartungen und Bedürfnissen; und mehr noch, die Menschen wären für die Wirtschaft da und nicht umgekehrt.
Wir reden von „der“ Wirtschaft, als hätten die Menschen die Bedürfnisse der Wirtschaft zu erfüllen, ihr zu „dienen“. Wirtschaftsethisch gesehen kann es aber nur darum gehen, dass alle Normen, Gesetze und Regeln sowie alle von Menschen geschaffenen Systeme, Organisationen und Institutionen im letzten den einen Hauptzweck haben, nämlich das Leben des Menschen gelingen zu lassen.

Audio-Beitrag in der kirchlichen Sendung "Unterwegs":
über den Referenten
Stephan Feldhaus, geboren 1962, ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern. Der promovierte Theologe war einige Jahre als Sozialethiker wissenschaftlich tätig, bevor er für mehr als zwanzig Jahre die Kommunikationsfunktionen internationaler Unternehmen leitete. Heute engagiert er sich ehrenamtlich, arbeitet als Verwaltungsrat, berät Unternehmen und ist mit Herz und Seele christkatholischer Pfarrer im Fricktal.
Moderation
Klaus Gross (Christkatholiken Schaffhausen)

Der Eintritt ist frei. Im Anschluss laden die Kirchen zu einem Apéro ein.

Flyer zum Runterladen:

Dokumente

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